Heilpraktikerausbildung an der Heilpraktiker Fachschule NRW  Solingen

Heilpraktiker Fachschule NRW

AGB

 

Es besteht ein Rücktrittsrecht lt. Fernabsatzvertrag von 14 Tagen bei Abschluß des Ausbildungsvertrages über das Internet.

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Allgemeine Aufnahme- und Unterrichtsbedingungen (Stand 01.01.2010)

§ 1.
Die Heilpraktiker-Fachschule NRW ist eine Einrichtung zur Förderung und Heranbildung eines geeigneten Heilpraktikernachwuchses. Sie hat die Aufgabe, dem Heilpraktikeranwärter die für den Heilpraktikerberuf erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln und ist berufsbegleitend
ausgerichtet.

§ 2.
Dem besonderen Wesen des Heilpraktikerberufes entsprechend muss bei
dem angehenden Heilpraktiker die wirkliche Neigung zum Heilberuf und zu
den natürlichen Volksheilweisen sowie eine gute Allgemeinbildung vorausgesetzt werden. Fachkenntnisse (Krankenschwester, Krankenpfleger, MTA,
Masseur, med. Bademeister, Heilgymnast etc.) werden begrüßt, sind jedoch nicht Voraussetzung. Der Antragsteller sollte mindestens 22 Jahre alt sein.
Die Schule behält sich die Ablehnung von Bewerbern vor.

§ 3.
Die Aufnahme erfolgt nicht, wenn der Antragsteller vorbestraft ist oder
die zum Heilpraktikerberuf erforderlichen charakterlichen und sittlichen
Eigenschaften nicht besitzt.  Die Beibringung eines polizeilichen Führungszeugnisses und eines Lebenslaufes mit 2 Passfotos ist zum Aufnahmeantrag
erforderlich. Ferner werden noch Fotokopien des Schulabgangszeugnisses und der Zeugnisse über die berufliche Ausbildung benötigt.
 

§ 4.
Die Dauer des Ausbildungslehrgangs beträgt bei regelmäßigem Schulbesuch
wahlweise 2 oder 3Jahre.
Der theoretische Unterricht findet in der Heilpraktiker-Fachschule NRW,
Peter-Hahn-Weg 5a, 42651 Solingen, statt.
Der Praxisunterricht erfolgt in der angeschlossenen Lehrpraxis.
Kasernenstraße 26, 42651 Solingen.
Gute Verkehrsverbindungen (Bahnhof ca. 1 km entfernt / Busbahnhof in unmittelbarer  Nähe / gut erreichbare Autobahnverbindungen) sowie Parkplätze im nahen Umfeld der Schule in ausreichender Menge sind vorhanden.

§ 5.
Unterrichtsgebühr:
Das monatliche Schulgeld beträgt 220,– Euro bei der Kompaktausbildung, bei der Komfortausbildung 4 Semester monatlich 190,- Euro und 2 Semester 60,- Euro und ist jeweils zum 1. des laufenden Monats im Voraus zu entrichten, auch während der Ferien, sofern keine individuelle Regelung getroffen wurde.
Die Aufnahmegebühr beträgt 120,– Euro.
Die Gebühr für die interne Schulabschlussprüfung beträgt 150,– Euro.
Somit ergeben sich Gesamtkosten für die Ausbildung von 5550,– Euro (theoretischer und praktischer Unterricht, Hospitationen und Prüfungsvorbereitung enthalten).

Wird die Schulgebühr zum Lehrgangsbeginn in einer Summe gezahlt, so reduziert sich die Summe um 5%, bei jährlicher Zahlung um 3%.
 

Gegen eine Bearbeitungsgebühr von 3% können die monatlichen Schulgebühren auch bei der Kompaktausbildung über einen Zeitraum von 3 Jahren gezahlt werden.

Die Schule akzeptiert Bildungsschecks und Prämiengutscheine. Diese müssen vor Anmeldung beantragt und der Anmeldung beigefügt werden.
Diese Beträge enthalten keine MwSt., da die Schule z. Z. von der Zahlung der
MwSt. befreit ist. Sollten sich die gesetzlichen Bestimmungen ändern, so
hat der Schüler die MwSt. zusätzlich zum Schulgeld zu entrichten.

Bei Nichtteilnahme am Lehrgang werden Aufnahmegebühr, Abschlussgebühr
und Schulgeld nicht zurückgezahlt.

§ 6.
Ferien
Die Ferien fallen in die Zeit der ortsüblichen Schulferien soweit keine anderweitige
Regelung erfolgt.

§ 7.
Kündigung
Die Kündigung kann jeweils zum Semesterende erfolgen, bei einer Kündigungsfrist von 4 Monaten.
Die Kündigung muss in schriftlicher Form erfolgen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.
Der Schüler kann aus schwerwiegenden Gründen vom laufenden Unterricht ausgeschlossen werden, insbesondere
wenn sich strafrechtliche oder sittliche Verfehlungen im Laufe des Lehrgangs ergeben;


wenn der Schüler ohne ausreichenden Grund dem Unterricht wiederholt fernbleibt;


wenn der Schüler länger als 4 Wochen mit der Zahlung des fälligen Schulgeldes im Rückstand ist;


wenn der Schüler innerhalb oder außerhalb der Schule gegen die Interessen der Fachschule oder des Heilpraktikerstandes verstößt;


wenn das Verhalten des Schülers die Durchführung eines geordneten Unterrichtes gefärdert.
Bei Ausschluss vom Unterricht wird das bereits gezahlte Schulgeld nicht zurückgezahlt. Der Schüler hat darüber hinaus 30% des Schulgeldes zu zahlen, das bei vertragsgemäßer Beendigung des Ausbildungslehrganges noch zu zahlen wäre.

§ 8.
Nach Beendigung der Ausbildung unterzieht sich der Schüler einer Schulabschlussprüfung und erhält darüber ein Abschlusszeugnis.
Zur Erlangung der nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlichen Erlaubniserteilung zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde als Heilpraktiker muss der Anwärter das 25. Lebensjahr vollendet haben. Er hat einen Antrag zur Überprüfung bei der Zuständigen unteren Verwaltungsbehörde (Gesundheitsamt, Kreisarzt) zu stellen. Nach Ablegung der Zulassungsüberprüfung vor dem Kreisarzt und zwei Heilpraktikern (gem. Heilpraktikergesetz vom 17.2.1939, RdErl. Des Innenministers vom 3.8.1959) wird über den gestellten Antrag entschieden.
Erst die nach den gesetzlichen Bestimmungen erteilte Erlaubnis berechtigt den Anwärter zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde als Heilpraktiker.
Solange die nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderliche Erlaubnis nicht erteilt ist, wird dem Schüler streng untersagt, selbstständig Kranke zu untersuchen oder zu behandeln, soweit dies nicht im Rahmen des Unterrichts unter Aufsicht eines Lehrers geschieht.
 
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